Was 2021 auf langen Wanderungen als Idee begann, ist nun als rein akustisches Album zu hören: Eva Viola Müller und Stefan Michalke verzichten bei ihrem zweiten Album bewusst auf elektronische Effekte und Synthesizer. Stattdessen vertrauen sie ganz auf die natürliche Klangfarbe von Flügel, Akkordeon und Gesang – eine Entscheidung, die dem Werk eine direkte, ehrliche Atmosphäre verleiht.
Inspiriert von den Kunst-Fotografien von Katja Liedle, nimmt das Duo die Hörer mit auf eine Reise durch die zwölf Monate des Jahres. Die Musik oszilliert zwischen minimalistischer Ruhe und ausdrucksstarker Tiefe, verwoben mit lyrischem Jazz und poetischen Momenten. Bereichert wird dieser Klangraum durch die Gastmusiker Frederik Köster am Flügelhorn und David Andres am Bass. Beim Hören entstehen so innere Bilder, die zum Träumen einladen und Raum für eigene Gedanken schaffen.
(VÖ 25.10.2024 bei JazzSick Records)
Winter (Feb)
Moskenes (Jun)
Debütalbum „InSight“
„InSight“ bedeutet Einsicht: Eine musikalische Reise, die mit dem Prolog „In“ beginnt und im Epilog „Sight“ ihre Auflösung findet. In elf Stücken dazwischen erzählen Eva Viola Müller und Stefan Michalke von der inneren Suche nach neuen Wegen, von intensiver Freundschaft und der heilsamen Kraft der Natur.
Während Michalke mit Flügel, Rhodes, Akkordeon und Synthesizer sanfte Klangwellen erzeugt, laden Müllers vertextete Poesie und ihre facettenreiche Stimme ein, in Welten aus Mythen und menschlichen Beziehungen zu versinken.
Bereichert durch Gäste wie Nina Leonards (Violine), Jeroen Truyen (Schlagzeug) und Johannes Flamm (Klarinette), führt dieser Pfad aus Jazz, Pop und Weltmusik am Ende zu einem Moment stiller Klarheit.
Ein Album, das Einblicke gewährt – geprägt von der Spannung zwischen innerem Prozess und äußerer Wahrnehmung.
(VÖ 20.11.2020 bei JazzSick Records)
Elfen
Companion
Projekt – EP SPACE
Ein kreativer Seitenflug während der Pandemie: Diese 2021 unabhängig veröffentlichte EP markiert einen spannenden Ausflug in elektronische Gefilde. Getreu dem Motto „Jazz – Elektro – Groove“ verlassen MüllerMichalke hier ihre akustische Basis, um ein dystopisches und sozialkritisches Klanguniversum zu erkunden.
Eine nachdenkliche, energiegeladene Reise, die im Epilog nicht zur Erde zurückkehrt, sondern offen in den Weiten des Universums verhallt.